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Drei Mitglieder des Landesheimrats be-

richten von der diesjährigen Tagung auf

der Burg Hoheneck

Tag 1 – 18. Juli 2017

Der Tag startete mit einem Ankommen aller Teilneh-

mer und Teilnehmerinnen. Danach begrüßten die

Mitarbeiter des Bayerischen Landesjugendamts die

Gäste und informierten zum Tagungsablauf. Nachdem

die Teilnehmer sich vorgestellt und kennengelernt

hatten, gab es Mittagessen und anschließend eine

Pause. Nach jener Pause berichtete der Landesheimrat

Bayern über den weiteren Ablauf des Tages und stellte

sich und seine Agenda vor. Daraufhin gab es ein

World-Café mit dem Thema

Erfahrungsaustausch in

stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

in Bayern

. Zudem gab es einen Thementalk in Form

von Diskussionsrunden zu ausgewählten Themen.

Nach der Pause bei Kaffee und Kuchen gab es ein

IPSHEIM-Quiz zum Landesheimrat Bayern. Anschlie-

ßend fand eine Burgführung statt. Währenddessen

gab es einen moderierten Austausch zwischen den

Landesheimräten Bayern und Hessen. Nach dem

gemeinsamen Abendessen fanden verschiedene

Freizeitangebote statt.

Norman Leuschner

02

T H EMA

I P S H E I M V I I – D E R BA Y E R I S C H E L AND E S H E I MR A T T AG T E V OM 1 8 . – 2 0 . J U L I AU F BU R G HOH E N E C K

NEUES „PARLAMENT DER KINDER- UND

JUGENDHILFE“

Tag 2 – 19. Juli 2017

Nach dem Frühstück wurden alle Teilnehmerinnen und

Teilnehmer begrüßt und in den Tagesablauf eingewie-

sen. Zunächst fanden Workshops statt, die verschiede-

ne Themen wie Kinderrechte, Leaving Care oder Parti-

zipation und Austausch behandelten. An diesen Work-

shops nahmen sowohl Kinder als auch Betreuer teil.

Als die Workshops beendet waren, wurde der Wahl-

ausschuss bekannt gegeben und der Ablauf der Wahl

und die Kandidatur erklärt. Noch vor dem Mittagessen

ließen sich die Kinder zur Wahl des Landesheimrats

2017/2018 aufstellen. Danach stellten sich alle Kandida-

ten und Kandidatinnen (sowohl Kinder und Jugendli-

che als auch Beraterinnen und Betreuer) vor.

Nach der Kaffeepause fand dann endlich die Wahl

statt. Parallel zur Wahl konnte jeder die Zeit mit ver-

schiedenen Aktivitäten verbringen. Als das Ergebnis

feststand, wurden alle zusammengetrommelt. Der

neue Landesheimrat mit seinen Beraterinnen und Be-

ratern konnte noch vor dem Abendessen bekanntgege-

ben werden. Zum Tagesausklang startete die

IPSHEIM-Party mit dem Motto „Back to the roots –

80ies“ bis zur Nachtruhe.

Robin Henn

MITTEILUNGSBLATT

04-2017

2017 gab es ein Jubiläum zu feiern. Zum fünften Mal wurde der Landesheimrat gewählt. Der Landesheimrat ist die

wichtigste Interessenvertretung junger Menschen der stationären Kinder- und Jugendhilfe in Bayern. Er setzt sich

für die Kinder und Jugendlichen ein und hilft ihnen dabei, ihre Wünsche und Anregungen umzusetzen – für gegen-

seitigen Respekt, für Gleichberechtigung, für ein gutes Zusammenleben in den Einrichtungen.

Das Besondere: Es sind die Kinder und Jugendlichen aus den Einrichtungen selbst, die ihre Vertreterinnen und Ver-

treter wählen, ihr „Parlament der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern“. Insgesamt zwölf Kinder, Jugendliche und

junge Volljährige der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind gewählte Mitglieder des Landesheimrats.

Ende 2015 – so die aktuellsten Zahlen – haben etwa 10.500 junge Menschen in Bayern Hilfen und Beratungen im

Rahmen der Heimunterbringung erhalten. Zufrieden äußerte sich der Leiter des Bayerischen Landesjugendamtes

(BLJA), Hans Reinfelder: „Neben Hessen ist Bayern derzeit das einzige Bundesland, das einen Landesheimrat hat.

Mit diesem Gremium fördern wir das Demokratieverständnis junger Menschen in den Einrichtungen der stationä-

ren Kinder- und Jugendhilfe. Denn Demokratie macht stärker – auch in der eigenen Persönlichkeit!“