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06

T H EMA

Die nachfolgende Tabelle fasst die Erhebungsmethoden, Auswertungsmethoden sowie die jeweilige Anzahl der Be-

fragten in einem Überblick zusammen:

MITTEILUNGSBLATT

04-2017

Abbildung 1: Datengrundlage der Studie

Teilnehmer-

Innen IPSHEIM

Kinder + Jugendliche

in bayerischen Heimen

Leitungen bayerischer

Heime

Mitglieder des

Landesheimrats 2014/15

Ausschöpfung n:

41

198

25

4

Erhebungs-

methode:

Quantitativ

(Fragebogen)

Quantitativ

(Fragebogen)

Quantitativ

(Fragebogen)

Qualitativ (Gruppen-

diskussion)

Themen:

Landesheimrat,

Heimrat, Befähi-

gung durch

Beteiligung.

Landesheimrat,

IPSHEIM, Heimrat,

Befähigung durch

Beteiligung, Alltags-

beteiligung, Befind-

lichkeit / Agency.

Landesheimrat,

IPSHEIM, Befähigung

durch Beteiligung.

Beteiligungserfahrun-

gen, Mitarbeit im

Landesheimrat.

Auswertungs-

methode:

SPSS

SPSS

SPSS

Qualitative Inhalts-

analyse nach Mayring

(2010)

Um den Rücklauf, also die erreichten Jugendlichen ein-

ordnen zu können, ist es wichtig zu wissen, dass in

Bayern zum Stichtag 31.12.2015 insgesamt 10.460

junge Menschen in stationären Einrichtungen der Kin-

der- und Jugendhilfe untergebracht waren (vgl. Bayeri-

sches Landesamt für Statistik 2016). Nach Auskunft des

Landesjugendamts wird in Bayern derzeit von ca. 460

stationären Trägern der Kinder- und Jugendhilfe aus-

gegangen. Für die Befragung von Heimjugendlichen

und Heimleitungen in bayerischen Heimen wurden 166

Fragebogenpakete mit je 10 Fragebögen für die Heim-

jugendlichen und je einem Fragebogen für die Heimlei-

tungen an 166 randomisiert ausgewählte Heime der

Erziehungshilfe in Bayern verschickt. Die Adressen

wurden dem Verzeichnis „Heime für Minderjährige

und junge Volljährige in Bayern“ (Stand 1. März 2009

des Bayerischen Landesamts für Statistik und Daten-

verarbeitung) entnommen. Von den 166 Fragebogen-

paketen gingen 95 als Rücksendung ein, 72 Pakete

wurden somit nicht zurückgesandt. Auswertbar waren

insgesamt 198 ausgefüllte Fragebögen der Heimju-

gendlichen und 25 ausgefüllte Fragebögen der Heim-

leitungen. Dies ergibt eine Ausschöpfungsquote von

11,93 % bei den Heimjugendlichen (1660 versandte

Fragebögen vs. 198 zurückerhaltene Fragebögen) und

15,06 % bei den Heimleitungen (166 versandte Frage-

bögen vs. 25 zurückerhaltene Fragebögen). Der Rück-

lauf bei der Befragung der Jugendlichen der Tagung

IPSHEIM belief sich auf 41 Fragebögen bayerischer

Heimjugendlicher und 2 Fragebögen hessischer LHR-

Mitglieder, die auf der Tagung IPSHEIM als Gäste des

LHR Bayern anwesend waren. Diese beiden Fragebö-

gen flossen nicht mit ein.

3.

Ergebnisse der Befragung zum

Landesheimrat Bayern

3.1. Kenntnis der Heimjugendlichen über den

Landesheimrat

Von den 198 befragten Heimjugendlichen in Bayern

kennen 34 den LHR Bayern, also 19%. Der weitaus grö-

ßere Anteil, nämlich 81% der Befragten kennen ihn

nicht. Als erste Zugangsquelle für Informationen über

den LHR Bayern werden von den 34 Heimjugendlichen,

die angeben, den LHR Bayern zu kennen, das Personal,

die Peers und Strukturen in der eigenen Heimeinrich-

tung identifiziert. Die Heime erfüllen hier aktuell die

Funktion von Gatekeepern.