Aktionswochen 2015 - „25 Jahre SGB VIII – Großwerden mit dem Jugendamt“

Ziele der Aktionswochen

Im Rahmen der Aktionswochen werden die Leistungen und Angebote der Jugendämter für eine breite Bevölkerung sowie für die Medien anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Es geht darum, deutlich zu machen, welche wichtige Funktion die Jugendämter für das Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen haben und wie umfassend sie sich für das Wohlergehen der jungen Menschen und ihrer Familien einsetzen.

Im Rahmen der Aktionswochen 2015 sollen die Krisenbewältigung und die Krisenkommunikation der Jugendämter eine besondere Aufmerksamkeit bekommen. Es wird ein ganzes Paket angeboten für die Unterstützung in schwierigen Situationen. Eine gute Krisenkommunikation von Kommunalverwaltungen und ihren Jugendämtern könnte nachhaltig zu einem positiven Bild des Jugendamtes beitragen – auch und gerade in schwierigen Situationen.

Zum Motto

Das Motto des Jahres 2015 soll den Blick auf die Entwicklung des SGB VIII, auf die Entwicklung von Jugendämtern und auf die biographischen Entwicklungsverläufe von erfolgreich in der Jugendhilfe betreuten Kindern und Jugendlichen richten.

Es bietet Raum für die Darstellung

  • der Geschichte und der Veränderungen des SGB VIII
  • der Veränderungen der fachlichen Arbeit der Jugendämter im Gefolge gesellschaftlicher Veränderungen
  • der Gesamtzuständigkeit des Jugendamtes für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen
  • eines oder vieler Arbeitsfelder des Jugendamtes
  • erfolgreicher Lebensläufe von Kindern und Jugendlichen, die unter Obhut des Jugendamtes standen oder von ihm in entscheidenden Lebensphasen begleitet wurden

Geplanter Aktionszeitraum

Oktober 2015, Verlauf und Schwerpunktsetzung in den einzelnen Bundesländern abhängig vom Zeitpunkt der Herbstferien

Aktivitäten und Angebote auf Bundesebene – Stand der Planungen in Stichworten

  1. Auftaktveranstaltung Anfang Oktober wahrscheinlich in Nordrhein-Westfalen mit folgenden Elementen:
    • Rückblick auf 25 Jahre SGB VIII, Dr. Robert Sauter, Leiter des    Landesjugendamtes Bayern a.D. und früherer Vorsitzender der  BAG Landesjugendämter
    • Wachstum mit der Krise - Entwicklung des Jugendamtes  Osnabrück nach dem Strafverfahren gegen eine Sozialarbeiterin (1994 – 1996)
    • Erfolgreich mit dem Jugendamt groß geworden – ehemalige  Pflegekinder und Heimkinder im Gespräch
    • Perspektiven des Jugendamtes für „die nächsten 25 Jahre“
  2. Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsarbeit von Jugendämtern und zur Kommunikation mit Medien für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendämtern in verschiedenen Regionen.
  3. Veranstaltungskalender mit allen Veranstaltungen der Jugendämter im Aktionszeitraum.
  4. Begleitende Pressearbeit mit aktivierenden Pressemitteilungen.
  5. Bestellmöglichkeiten für Materialien, die bei Veranstaltungen eingesetzt werden können – neue Plakate, Broschüren, Flyer, Give aways zu Aufgabenbereichen des Jugendamtes.
  6. Ein „Krisenpaket“ für Jugendämter, das jetzt und in Zukunft abgefragt werden kann mit folgenden Inhalt:
    • Seminarangebote zur Krisenkommunikation
    • Vermittlung von Beratungsangeboten für den Krisenfall
    • Planspiel zur Krisenkommunikation
    • schriftlicher Leitfaden zur Krisenkommunikation (wird derzeit  erstellt vom NZFH in Kooperation mit der TU Ilmenau)
    • Verfahren zur Selbstevaluation von Jugendämtern – Wie sind   wir für den Kinderschutz aufgestellt? (wird derzeit entwickelt   vom NZFH)
  7. Kooperation mit Landesministerien und Einbindung der Landes­ministerinnen in die Aktivitäten auf Länderebene